• Dorfprojekt Ambolobozokely

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Aktuelles

Nach dem Zyklon Enawo: Notfall in Madaga…

17-03-2017 Hits:1698 Stefan Frey

Liebe Freunde und Unterstützer der Projekte von Mad'Eole in Madagaskar Als wäre die politische und wirtschaftliche Talfahrt seit dem Putsch im Jahre 2009 nicht schon genug des Uebels, hat nun auch...

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Exklusiv für Spender: Kunst für Strom

24-10-2013 Hits:4020 Stefan Frey

Exklusiv für Spender: Kunst für Strom

Kunst für Strom Unterstützen Sie Mad'Eole durch den Kauf eines Bildes des Künstlers Désiré aus Diego-Suarez! Die Original-Bilder in Mischtechnik (Oel-Wasser-Farben) auf Leinwand zeigen Landschaften und Szenen aus dem Norden Madagaskars und...

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Radiosendung vom 21. Juni 2013

24-06-2013 Hits:4296 Super User

Radiosendung vom Freitag, 21. Juni 2013 bei Kanalk, worin Stefan Frey 1 Stunde lang über Madagaskar und über die Projekte erzählt. Sendung start automatisch. {saudioplayer autostart}130621_K-Punkt__Freitalk.mp3{/saudioplayer}  

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Was macht Mad'Eole?

Mad'Eole - Wind in Madagaskar - steht für die Elektrifizierung ganzer Dörfer auf der Basis von lokal produzierter Windenergie und anderer erneuerbarer Energien.

Von einem Programm von 15 Dörfern im Norden von Madagaskar wurden bisher die Dörfer Sahasifotra, Ambolobozokely, Ambolobozobe und Ivovona in Betrieb genommen. 5'000 Menschen haben erstmals regelmässig Strom.

Vier weitere Dörfer bilden die zweite Etappe.

In den elektrifizierten Dörfern wurden neue Häuser gebaut, Kleinstgewerbe initiiert und der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft stark verbessert, weil Mad'Eole den Strompreis für alle Dorfbewohner erschwinglich macht und gleichzeitig den Unterhalt und den späteren Ersatz der Anlagen sicherstellt.

Strom macht Entwicklung möglich, wenn sich die Betroffenen selber stark dafür engagieren.

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Nach dem Zyklon Enawo: Notfall in Madagaskar

Liebe Freunde und Unterstützer der Projekte von Mad'Eole in Madagaskar

Als wäre die politische und wirtschaftliche Talfahrt seit dem Putsch im Jahre 2009 nicht schon genug des Uebels, hat nun auch noch der seit über zehn Jahren schwerste Zyklon die Grosse Insel mit voller Wucht getroffen. Praktisch das ganze Land wurde in Mitleidenschaft gezogen, so auch der Norden Madagaskars, wo die Dorfelektrifizierungsprojekte von Mad'Eole umgesetzt werden.

Nach dem Zyklon dauerte es einige Tage, bis alle fünf Dörfer von unserem Team aus der Provinzhauptstadt Diego-Suarez besucht werden konnten, um das Ausmass der Schäden im Detail abzuklären. Die gute Nachricht zuerst: Keines der Dorfnetze wurde zerstört oder so schwer beschädigt, dass die Stromproduktion definitiv ausfallen müsste. Die Windmühlen konnten von den Dorfelektrikern und unserem Team rechtzeitig zu Boden gebracht und vor den Böen des Zyklons geschützt werden.

Die festgestellten Schäden sind aber immer noch so gravierend, dass wir unsere Freunde in der Schweiz um Hilfe bitten müssen. Wir schaffen es nicht alleine. In allen Dörfern wurden zahlreiche Strommasten umgeworfen oder geknickt. Die Tragstrukturen für die Solarpannels hielten den Böen stand, aber bei teilweise bis zu 200 km/h wurden einige Pannels aus den Verankerungen gerissen oder gar weggeschleudert. Die Produktionszentralen erlitten Schäden am Gebäude. In der Beilage finden Sie ein paar Bilder, welche die Notoperationen noch während des Sturms in Joffre-Ville zeigen. Die Bilder, vom Handy eines meiner Kollegen aufgenommen, sind schlecht, weil der Wind unablässig Regen aus allen Richtungen heranpeitschte. Trotzdem vermitteln die Bilder einen Eindruck, auch von den äusserst schwierigen Pistenverhältnissen nach dem Zyklon. Die Schäden in den elektrifizierten Dörfern schätzen meine Kollegen auf zehn bis fünfzehntausend Franken

Einen besonders schwerwiegenden Schaden haben wir in Ambolobozokely zu beklagen, wo - vom Zyklon unabhängig - durch eine fatale Unachtsamtkeit der lokalen Elektrikerinnen Batterien beschädigt wurden. Wir konnten zwar den Batterieblock als Ganzes  retten, aber das System muss nun von 24 au 48 Volt umgestellt werden. Das erfordert u.a. neue Wechselrichter und Laderegler. Die Umrüstung wird gut dreissigtausend Franken kosten. Das bestehende System werden wir als Ersatzteillager für das Zwillingssystem in Ambolobozobe benützen, weil der europäische Lieferant Konkurs gegangen ist. Das neue Material soll aus der Schweiz (Studer Innotec, Sion) kommen, weil dort einfach die weltbesten Wechselrichter hergestellt werden.

Auch wenn wir soviel wie nur möglich aus eigenen Mitteln und selbstverständlich mit der Unterstützung der Dorfbevölkerungen regeln wollen, verbleiben uns enorme ungedeckte Kosten. Deshalb unser Hilferuf an unsere Freunde in der Schweiz und im benachbarten Ausland.

Für Ihre Unterstützung danken wir von ganzem Herzen und wir hoffen, dass wir die Dorfsysteme in kurzer Zeit wieder flott kriegen werden.

Mit den besten Wünschen an Sie alle.

Ihr Stefan Frey

Projektleiter und Initiant der Projekte von Mad'Eole

Die Konto-Angaben finden Sie unter Mitgliedschaft->Konto Förderverein

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Die Mitgliedschaft beim Förderverein Mad'Eole Schweiz, der für die Finanzierung der Projekte in Madagaskar sorgt, kostet 100 Franken pro Jahr.

Mit 100 Franken kann ein Haus mit Strom versorgt werden: Hausanschluss ab dem Dorfnetz, Sicherung, Stromzähler, Installation im Haus, Steckdosen, Schalter, Lampenfassungen und Stromsparlampen.

Es sind vor allem die Frauen und Kinder, die davon am meisten profitieren: Lesen und Schreiben nach Sonnenuntergang, Licht für die Essenszubereitung am frühen Morgen und am Abend, bessere Hygiene und mehr Sicherheit (keine Petrollampen oder Kerzen).

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Der Förderverein dankt Ihnen und sorgt sich, dass Ihr Geld nachhaltig wird angelegt!